11. 05. 2017

RE-BRANDING MERCK.
Unsere Brand-Fit-Analyse.

Auch zwei Jahre nach dem offiziellen Re-Branding der Marke Merck polarisiert diese Marken-Entwicklung stark. Ein Genie-Streich im Bereich „Living Brand“ – schreit die Fan-Gemeinde der Marken-Revoluzzer. Der Super-Gau sagen Marken-Psychologen…

Ob die neue Merck-Marken-Identität wirklich ein Genie-Streich ist und warum diese neue Marken-Identität so stark polarisiert wollen wir mittels unserer Brand-Fit-Anaylse heir einmal aufzeigen.

Eines ist Fakt: dieses Re-Branding war ein Paukenschlag. Nur wenige Unternehmen trauen sich an die Pflicht. Ganz wenige an die Kür des Re-Brandings: Living Brands. Obwohl es genug gute und gelungene Beispiele gibt: A1, Melbourne, Google, etc… Living Brand bedeutet sich nicht festlegen zu wollen (müssen), bedeutet Inhalte der Marken-Philosophie nach außen sichtbar zu machen. Das geht leicht, wenn man Google heißt (64.000 Suchanfragen/Sekunde!). Da kann man es sich leisten täglich eine neue visuelle Marken-Identität anzunehmen…

Bei anderen Unternehmen – auch wenn diese oder gerade weil diese global agieren – ist dies etwas schwieriger. Denn man verzichtet im Vorhinein auf den sog. immer wiederkehrenden Konditionierungs-Effekt der unterschiedlichen Zielgruppen. Je breiter und diversifizierter dann das Leistungsspektrum, desto schwieriger es allen Recht zu machen. Und genau das muss eine starke Marke nicht…

Folge nicht dem Trend. Setze selber neue Massstäbe. „A strong brand is not every-bodies darling“ heißt es schon bei den großen Marken-Gelehrten seit Jahren. Und genau das macht Merck. Vorangehen. Gegenwind in kauf nehmend. Talk-of-Town sein (und das mache ich gerade zwei Jahre nach dem offiziellen Launch-Date der neuen Corporate Brand.

Merck beginnt seine neue Ausrichtung vom klassischen Pharma- und Chemieanbieter in ein globales Technologieunternehmen nun auch visuell darzustellen, so Karl-Ludwig Kley, Vorsitzender der Geschäftsleitung und CEO von Merck. Dies ist eindrucksvoll gelungen. Der Auftritt ist jung, differenzierend und in Zukunft weltweit einheitlich.

Aber was denken die Kunden? Was die Mitarbeiter? Identifikation und Ablehnung liegen hier dicht beieinander..

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